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Blood Bowl
Von Gregor Mascher

Rezension erschienen: 04.12.2003, Serie: Tabletop, Autor(en): Jervis Johnson, Verlag: Games Workshop Deutschland GmbH, Seiten: 82, Erschienen: 2003, Preis: 59,95

Bei Blood Bowl geht es darum, den Ball in die gegnerische Endzone zutragen und einen Touchdown zu erzielen. Allerdings ist der Weg dorthin etwas steiniger, als beim normalen American Football. Bei Blood Bowl treten nämlich die verschiedenen Völker der Warhammer-Welt von Games Workshop gegeneinander an. Neben Hochelfen, Orks, Dunkelelfen, Chaoskriegern und Tiermenschen prügeln sich auch noch Untote, Waldelfen, Menschen sowie Chaoszwerge um einen Ball. Pure Gewalt und unkontrollierbare Lachanfälle sind also vorprogrammiert.

Die Grundbox ist gut ausgestattet und mit dem Inhalt lässt sich sofort losspielen:
Enthalten sind ein großformatiges Spielbrett, 3 Blockwürfel, zwei W6, ein W8, 2 Teamunterstände aus Pappkarton, jede Menge Spielmarken, je eine Referenzkarte für die beiden enthaltenen Mannschaften (je eine Mannschaft Menschen und Orks aus Plastik, sowie ein Block mit Teambögen und eine Bemalanleitung für BloodBowl-Figuren.

Das Regelsystem ist recht einfach:
Für Attacken gegen andere Spieler werden spezielle Würfel, oben genannte Blockwürfel, verwendet, die sich leider nur in der Grundbox des Spieles finden.
Für alle anderen Würfe werden zwei normale W6 verwendet. Jeder Spieler verfügt über 4 verschiedene Werte, mit denen sämtliche Spielabläufe abgehandelt werden können: Bewegungsreichweite, Stärke, Geschicklichkeit und Rüstungswert.
Dazu kommen noch individuelle und volksspezifische Fertigkeiten, wie zum Beispiel die Fertigkeit Blocken, die die Angriffschancen des entsprechenden Spielers verbessert. Interessant werden diese Sonderfertigkeiten aber erst, wenn man mit mehreren Teams in einem Ligasystem spielt. Dann nämlich können die einzelnen Teammitglieder durch ausgeschaltete Gegner, erzielte Touchdowns und erfolgreiche Pässe Starspielerpunkte sammeln und neue Fertigkeiten erlernen.
Darüber hinaus gibt es noch unterstützendes Personal, wie zum Beispiel Zauberer, Cheerleader und Assistenztrainer, die alle ihre ganz persönlichen Auswirkungen auf das Spiel haben.
Weitere Faktoren sind die Anzahl der Fans, die zu den Spielen kommen, denn bekanntlich bringen die Fans Geld in die Kassen der spielenden Teams.
Das im Grundregelwerk enthaltene Liga-System ist simpel und bietet trotzdem die Option, "richtige" Turniere zu spielen. Gut ein Drittel des Regelwerkes wird durch den amüsant zu lesenden Hintergrundteileingenommen, der den Spielern die Entstehung des Spiels näher bringt und berühmte Mannschaften vorstellt.

Wer Spass an einem schnellen und kurzweiligen Spiel hat, und wem die 59,95 Euro nicht zuviel sind, der bekommt hier ein gut gemachtes Spiel.

Die englischen Regeln sowie der Teambogen als Excel-Sheet sind übrigens kostenlos auf www.bloodbowl.com herunterzuladen.




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